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COLDPASSION Rückblick Saison 09/10
"A little bit glory and too much pain"
Hohe Ziele wurden diese Saison von den vier Coldpassion Ridern anvisiert, aber nur einige wurden erreicht.
Im Skicross sollte es die ganz große Saison werden. Die olympischen Spiele standen vor der Tür und das Sommertraining auf höchstem Niveau versprühte durchwegs positive Energie.
Doch der
Verletzungsteufel zog seine unbarmherzigen Kreise und keiner der Skicrossrider wurde verschont!
Angefangen bei
Thomas Zangerl. Ein, ohne Fremdeinwirkung entstandener, Knorperlschaden in der Hüfte wurde diagnostiziert und verschiedenste Spezialisten prophezeiten ein jähes Saisonende.
Nach der aufmunternden Diagnose von Dr. Christian Fink konnte Thomas die Saison „ normal“ bestreiten und sicherte sich mit zwei 8. Plätzen das begehrte Olympiaticket.
Danach folgte
Koller Patrick. Nach einem Trainingssturz im Dezember wurden die ersten Rennen gespritzt und anschließend konnte er mit einer Knieschiene aus Karbon, ganz viel Tape und einigen Voltaren durch das Saisonhighlight, dem 3. Platz in Blue Mountain (CAN) seinen Traum von den Olympischen Spielen verwirklichen.
Das schmerzende Sprunggelenk, eine Halsmuskelzerrung, steife Brustwirbel und eine gratis Lippenverschönerung erinnerten ihn immer wieder das es müßig ist mit dem Schicksal zu hadern.
Leider mit Abstand am Schlimmsten erwischte es
Christoph Ebenbichler.
Nach dem verheerenden Qualisturz beim Weltcup in St.Johann musste er die Saison beenden und der olympische Traum war geplatzt. Der Unterarm war zertrümmert! Finger, Oberkiefer, Augenhöhle waren gebrochen! Die Oberschenkelmuskeln waren gerissen! Ein Nulllinie im Helikopter überlebt und die Seele zu diesem Zeitpunkt schwer angeschlagen.
Aber er würde nicht zu den Topathleten der Neuzeit zählen, hätte er nicht wieder neue Kraft und Motivation sammeln können um seine Prioritäten neu zu ordnen.
Nach drei Monaten der Rehabilitation beschloss Christoph seine Skicrosskarriere zu beenden und sich nun seiner zweiten Leidenschaft dem Freeriden hinzugeben.
Eine durchwegs kuriose Saison für die drei Skicrossrider gemischt mit Hoffnungen, Schmerzen, Erwartungen aber auch Glücksgefühlen, Stolz und Zufriedenheit.
Nicht zu vergessen ist unser vollwertiges COPA Mitglied
Klocker Daniel.
Seine Prioritäten lagen diese Saison schon im Freeriden und seinem Verlangen seine Skikunst zu perfektionieren. So gratulieren wir ihm herzlich zur bestandenen
Skiführerausbildung und sind schon gespannt wie Christoph und er im neuem Ortovox Freeski Mountaineering Team Fuß fassen können.
Und da wir nun wissen, dass sie nicht gestorben sind! Leben di Copa-Jungs wahrscheinlich weiter! |